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Nabensysteme

Prinzipiell hat die Nabe die Aufgabe, die Rotorblätter aufzunehmen und so die auf das Rotorblatt wirkenden Kräfte auf die Hauptwelle zu übertragen. Dies macht deutlich, dass dem Nabenkörper beim Design und der Berechnung eine besondere Bedeutung zukommt.
Sind die Rotorblätter starr angebracht, spricht man von einer stall-geregelten Anlage. Die Leistungsregelung einer solchen Anlage erfolgt über den Strömungsabriss (Stall-Effekt). Eine solche Nabe besitzt einen recht einfachen Aufbau.
Von einer Nabe mit Pitchsystem oder -regelung spricht man, wenn die Rotorblätter um ihre Achse drehbar gelagert sind und kontrolliert von Stelltrieben in ihrem Anströmwinkel verdreht werden können. Das Verstellen der Rotorblätter kann elektrisch oder hydraulisch erfolgen. Das Verdrehen der Rotorblätter ermöglicht es, die Leistung der WEA kontrolliert zu begrenzen und so oberhalb der Nennwindgeschwindigkeit bis zur Abschaltwindgeschwindigkeit konstant auf Nennleistung zu regeln. Das Pitchsystem dient gleichzeitig als Bremssystem der WEA, da der Rotor beim Verdrehen der Rotorblätter in die Fahnenstellung keine Leistung mehr aufnehmen kann. Um ein solches rotierendes Pitch-Naben-System mit Energie und Steuersignalen zu versorgen, ist eine Drehdurchführung nötig. Weiterhin beinhaltet eine Pitch-Nabe Energiespeicher, bei einem Stromausfall die Anlage dennoch abbremsen zu können.









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